Simba…

…ist ein ausgebufftes Schlitzohr der ständig schaut, welchen Blödsinn er anstellen kann. Auf Spaziergängen mit ihm muss man stets auf der Hut sein, denn Simba besitzt einen äußerst ausgeprägten Jagdinstinkt. Alles was sich bewegt wird fixiert und wenn man nicht sofort Einhalt gebietet verfolgt, sei es nun ein Eichhörnchen, eine Katze, ein Reh oder ein Hase.

Simba ist ein ganz hervorragender Esser, es gibt absolut nichts was er nicht fressen würde. Zugute kommt dies natürlich seiner Erziehung – Gehorsamsübungen sind mit ausreichend gefülltem Keksbeutel ein Leichtes. Wenn Simba keine Lust auf etwas hat wird es schwierig, er hat einen außerordentlichen Dickkopf. Wie Ridgeback-Kenner wissen, bedarf es dann großer Geduld und Überzeugungsarbeit, zuviel Strenge bewirkt das Gegenteil.

Wie viele andere Löwenhunde auch, möchte Simba wenn es regnet nicht nach draußen. Spaziergänge, die von einem plötzlichen Regenguss begleitet werden, werden vorzugsweise schnellstens abgebrochen (in diesem Fall kennt Simba den kürzesten Weg nach Hause und legt diesen in Rekordzeit zurück). Wenn das nicht geht, sucht Simba sofort Unterschlupf – entweder zwischen den Beinen (nasses Fell kann man da wunderbar trocken reiben) oder eben unter dem nächstbesten Unterstand. Sobald die Sonne scheint, ist Simba aber nicht zu halten und wie viele andere Hunde auch, verbringt er am liebsten den ganzen Tag im Freien.

Lange und ausgedehnte Spaziergänge fordern Simba mit zunehmendem Alter nicht wirklich. Fährtenarbeit und andere, anspruchsvolle Beschäftigungen sind unerlässlich um Simba annährend auszulasten. Sobald Simba nicht gefordert ist, wird ein äußerst anstrengender und unangenehmer Zeitgenosse aus ihm der seine Unterforderung lautstark äußert. Auch in solchen Fällen wird sein manchmal dominanter Charakter ersichtlich, der sich sonst auf Spaziergängen zeigt, wenn wir auf andere Rüden treffen.

Simba entwickelt sich prächtig und ist schon heute ein zuverlässiger, treuer Begleiter mit wachsamen Augen und wachsendem Beschützerinstinkt!