Verantwortung und Hingabe

Ein Ridgeback ist, wie viele andere Hunderassen auch, sehr anpassungsfähig und schon nach wenigen Wochen konsequenter Erziehung sollte es gelingen, das neue Familienmitglied in den beruflichen und familiären Alltag zu integrieren. Aus meiner Sicht sollten jedoch zwingend verschiedene Voraussetzungen erfüllt sein, um einen Ridgeback artgerecht erziehen und halten zu können.

Ich bin sogar der Meinung, dass man der Verantwortung gegenüber einem „Afrikanischen Löwenhund“ nur dann gerecht werden kann, wenn neben Haus und Garten ausreichend Zeit vorhanden ist. Ein oder zwei kurze Spaziergänge am Tag sollten die absolute Ausnahme und Notfall-Lösung bleiben. Ein Ridgeback liebt die Bewegung und braucht neben viel Auslauf auch eine anspruchsvolle, auslastende Beschäftigung wie Fährtenarbeit oder Mantrailing. Kein Hund sollte länger als vier Stunden am Tag alleine gelassen werden und es ist schade, dass dies leider bei sehr vielen Hundebesitzern nicht anders machbar ist.

Ich bin froh, dass es meine berufliche Tätigkeit zulässt dass Simba mich nahezu täglich ins Büro begleiten kann. Glücklicherweise trifft er dort auf viele hundefreundliche Zweibeiner und genießt so jede Menge Ansprache und Zuneigung. Wenn es Simba am späteren Nachmittag dann langweilig wird und er langsam anfängt zu quängeln, holt er gerne seine Leine und gibt mir deutlich zu verstehen dass jetzt genug für heute ist. Mit einem Ridgeback sind Sie also ganz sicher viel mehr sportlich in der Natur unterwegs!